DDR-Opfer-Hilfe will Verbot von SED-Symbolen

BERLIN – Nach dem Aufmarsch von Männern in Stasi-Uniformen vor dem Sowjetischen Ehrenmal in Berlin ermittelt nun die Polizei. Nach eingehender Prüfung sei am Freitag ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Versammlungsgesetz eingeleitet worden, sagte ein Polizeisprecher am Samstag und bestätigte damit einen Bericht des „Tagesspiegel“ (Samstag). Der Aufmarsch war auf heftige Kritik

Ronald Lässig beim Medientreffpunkt in Leipzig

LEIPZIG – Der Rundfunkexperte Ronald Lässig betonte beim Medientreffpunkt MItteldeutschland die wachsende Bedeutung der neuen Medien. Die dreitägige Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto: Macht und Mühsal in der Medienlandschaft. Für Fernsehen und Radio sei es zunehmend wichtig, den Weg ins Internet und Social Web zu finden, sagte Lässig im Interview. Die Sächsische

Stalinismus-Opferverein VOS unter Druck

BERLIN – Nach Bekanntwerden finanzieller Fragwürdigkeiten bei der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) fordert jetzt auch eine Behörde Konsequenzen. Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat laut seinem Schreiben vom 12.04.2013 dem ihm zugeordneten Beauftragten für Stasi-Unterlagen empfohlen, die finanzielle Förderung der VOS zu stoppen. Eine solche Empfehlung gilt in der Behördensprache als

Medientreffpunkt in Leipzig beendet

Ronald Lässig berichtet. Leipzig – Der Breitbandausbau für die Internetversorgung wird sich künftig am Bedarf orientieren müssen. ARD, ZDF und die Privatmedien seien in der Verantwortung. Darüber waren sich alle Experten zum Abschluss auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland einig. Der Verbreitung des Internets über Kabel kommt immer stärkere Bedeutung zu. MDR-Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi sieht die Politik in der Pflicht, die Rahmenbedingungen entsprechend

Museum für ABBA-Fans

Ronald Lässig berichtet. Es ist als Wertschätzung für die Fans der vier Schweden gedacht und Erinnerung an ABBA, die Popband, die vor allem in den 1970er Jahren weltweit Furore machte und bis heute mehr als 400 Millionen Platten verkauft hat. In Stockholm eröffnete das Abba-Museum, in dem Fans ihre Stars als 3-D-Hologramme erleben können. Wer

Syrien droht Israel

Ronald Lässig berichtet. Der Bürgerkrieg in Syrien ufert aus, immer mehr Nachbarländer sind bedroht. Auch die Spannungen zu Israel nehmen zu. Nach zwei nächtlichen Bombardements auf den Großraum der Hauptstadt Damaskus drohte die syrische Führung Israel mit Reaktionen. Die Luftangriffe hätten “die Tür zu allen Möglichkeiten weit geöffnet”, sagte Informationsminister Omran al-Subi in Damaskus. Syrien

Carl-Wolfgang Holzapfel (Verein 17.Juni) unter Druck

Berlin – Carl-Wolfgang Holzapfel, bereits wegen Falschmeldung verurteilt zur Unterlassung, ist wieder unter Druck. Der frühere Nazi-Unterstützer hat Rundfunk-Mitarbeiter verunglimpft. Einer von ihnen: Der Journalist Torsten Fuchs. Tatort ist die Homepage des Vereins 17.Juni 1953, der vielen als rechts gilt. Dort behaupten Holzapfel und seine Gefährtin Tatjana Sterneberg: Fuchs sei “einstiger Student an der Stasi-kontrollierten

Kanzlerin beim Kirchentag

Ronald Lässig berichtet. Hamburg – Bei ihrer Rede auf dem Kirchentag hat Bundeskanzlerin Merkel den Vorbildcharakter der Energiewende betont. Kanzlerkandidat Steinbrück diskutierte über soziale Gerechtigkeit. Vor 2.500 Zuschauern forderte Steinbrück, dass mit Nahrungsmitteln nicht spekuliert werden dürfe. Bereits am Vormittag sprach unter anderem der frühere Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). Er warnte vor einer Spaltung Europas.

Amigo-Affäre im bayerischen Landtag

Ronald Lässig berichtet. “Dann soll man mich verklagen”. Mit diesen Worten bekräftigte Bayerns Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) ihr Vorhaben, die Namen aller Abgeordneten zu veröffentlichen, die nach dem Jahr 2000 noch Ehepartner oder Kinder auf Staatskosten als Mitarbeiter beschäftigt hatten. Eine Kampfansage, vor allem an ihre Parteifreunde, und das vier Monate vor der Landtagswahl. In

Leitzins erneut gesenkt

Ronald Lässig berichtet. Frankfurt – Die Geschäftsbanken im Euroraum kommen so günstig an Zentralbankgeld wie nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung im Jahr 1999: Die Europäische Zentralbank senkte den Leitzins angesichts der schweren Wirtschaftskrise in der Währungsunion von 0,75 auf 0,5 Prozent. Das beschloss der EZB-Rat bei einer Sitzung im slowakischen Bratislava. Der Zinssatz für Geld,