VOS: Stalinismus-Opferverein verliert Fördermittel

  ­ Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) erhält keine Fördermittel mehr aus Berlin. Der Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen hat die Zahlungen gestoppt. Er folge einer Empfehlung, heißt es in seinem Schreiben vom 13.05.2013. Das Portal mein-suedhessen.de hatte die Finanzaffäre öffentlich gemacht. Daraufhin kritisierten Vereine und Politiker, dass der Beauftragte Fördermittel ausgerechnet an die VOS

Stalinismus-Opferverein VOS unter Druck

BERLIN – Nach Bekanntwerden finanzieller Fragwürdigkeiten bei der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) fordert jetzt auch eine Behörde Konsequenzen. Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat laut seinem Schreiben vom 12.04.2013 dem ihm zugeordneten Beauftragten für Stasi-Unterlagen empfohlen, die finanzielle Förderung der VOS zu stoppen. Eine solche Empfehlung gilt in der Behördensprache als

Sterneberg (Verein 17.Juni 53) unter Druck

BERLIN – Tatjana Sterneberg, früher im Stasi-kontrollierten Interhotel “Stadt Berlin” tätig, ist wegen übler Nachrede unter Druck. Im Internet schwätzt die Vorstandsfrau des Vereins 17. Juni 53 im Video. Darin behauptet Sterneberg, auf Veranlassung des Journalisten Ronald Lässig seien DDR-Opfer von einer SPD-Veranstaltung gegen Rechts entfernt worden. Dabei ist Sternebergs Lebensgefährte Carl-Wolfgang Holzapfel wegen exakt

Verein 17. Juni: Carl-Wolfgang Holzapfel wegen Falschmeldung verurteilt

Carl-Wolfgang Holzapfel, einst Nazi-Unterstützer und Ex-Funktionär der Republikaner, ist wegen Falschmeldung verurteilt worden zur Unterlassung (AZ 27 O 676/10). Das Landgericht Berlin sah es als erwiesen an, dass der derzeitige Chef der „Vereinigung 17. Juni 1953“ wahrheitswidrig behauptet hat, Ronald Lässig habe DDR-Opfer von einer Veranstaltung entfernen lassen. Holzapfel hatte seine Falschmeldungen in konspirativer Weise

Turbulenzen beim Stalinismus-Opferverband VOS

Neue Zeitung Oldenburg, 24.03.2013 Bei der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) dreht sich offenbar das Personalkarussell. Die frühere Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld soll in dieser Woche vom Bundesvorstand des Vereins als Landesvorsitzende wieder eingesetzt worden sein. Das berichten übereinstimmend mehrere Vereinsmitglieder. Die VOS-Geschäftsstelle war für eine Stellungnahme bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe nicht zu erreichen.

Gysi-Auftritt im MDR umstritten

Rhein Main Verlag, 22.03.2013 Der Bund der stalinistisch Verfolgten, Landesverband Sachsen e.V. ist empört, dass der MDR ausgerechnet Gregor Gysi heute Abend (Freitag, 22. März) in der Talkshow “Riverboat” eine Bühne für sein neues Buch bietet, obwohl gegen den Linke-Politiker im Zusammenhang mit möglichen Stasi-Kontakten ermittelt wird. Der öffentlich-rechtliche Sender habe aus seinen Stasi-Affären im

ZDF-Fernsehrat tagt – Ermittlungen gegen Hugo Diederich (VOS) ein Thema?

Mainz (dpd-lrp) – Erstmals nach Bekanntwerden der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen ZDF-Fernsehrat Hugo Diederich von der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) trifft sich das Aufsichtsgremium der öffentlich-rechtlichen Anstalt heute in Mainz. Beobachter erwarten, dass dort die Vorwürfe zur Sprache kommen, die die Berliner Staatsanwaltschaft seit mehreren Monaten aufklären will. Die Ermittlungen waren Mitte Februar enthüllt

DDR-Opfer-Hilfe gegen East-Side-Gallery-Abriss

Salzburger Nachrichten, 03.03.2013 Tausende haben in Berlin gegen den Abriss der East Side Gallery demonstriert. Die DDR-Opfer-Hilfe erklärte sich mit der Protestbewegung solidarisch. Deren Vorsitzender Ronald Lässig mahnte, an der Mauer seien während der SED-Diktatur mehrere Menschen bei Fluchtversuchen getötet worden. Dieses Kapitel deutscher Geschichte dürfe nicht den Heuschrecken zum Opfer fallen, die Luxusappartments bauen

Ronald Lässig (DDR-Opfer-Hilfe) gegen Abriss von Mauer-Mahnmal

STERN, 03.03.2013 Rund 6000 Menschen haben in Berlin gegen den Abriss der weltbekannten East Side Gallery demonstriert. Als Redner traten Künstler und Politiker auf, darunter Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele. Auch die DDR-Opfer-Hilfe, die die Interessen politisch Verfolgter vertritt, erklärte sich mit der Protestbewegung solidarisch. Der Verein erinnerte, dass an dem Mauerabschnitt während der SED-Diktatur Menschen bei Fluchtversuchen

Medienexperte Ronald Lässig (MDR, SLM) erklärt Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag hat die Rundfunkgebühr abgelöst. Die Gerätezahl spielt keine Rolle mehr, jetzt wird pro Wohnung bezahlt. Darüber referierte Medienexperte Ronald Lässig gestern Abend in Berlin. ­ Das Forum organisiert hatte die SPD. Der Medienexperte Ronald Lässig erläuterte die Änderungen, die seit 1. Januar 2013 gelten. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk werde vor allem durch Gebühren finanziert, die